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Aufgrund fehlender Spenden und Fördermittel ist das Lippmann+Rau-Musikarchiv Eisenach ab 1. März 2026 (hoffentlich nur) vorübergehend geschlossen. Öffentlicher Besucherverkehr ist zur Zeit nicht möglich. Anfragen werden unter [email protected] möglichst zeitnah beantwortet. 

 

Wir danken allen Spenderinnen und Spendern sowie dem Land Thüringen für die bisherige Förderung und Unterstützung!

 

Lippmann+Rau-Stiftung Eisenach

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Gemeinsam stark:

            Appell unterstützen,

      spenden,

                Kultur lebendig halten

 

 

Die Lippmann+Rau-Stiftung ist nicht aus großem Kapital entstanden, sondern aus dem Engagement ehrenamtlicher Kulturmenschen. Sie steht in der Tradition einer langen Geschichte des Jazz und der populären Musik in Eisenach und suchte dafür eine passende Rechtsform. Die Stiftung verfügt deshalb über kein eigenes Vermögen und ist für ein aktives, visionäres Arbeiten auf finanzielle Unterstützung angewiesen und von Menschen, die ihre Idee mittragen.

 

Helfen Sie mit – durch die Unterzeichnung unseres Appells und gerne auch mit einer Spende auf das Konto DE72 8405 5050 0000 1871 00 bei der Wartburg Sparkasse.

 

Vielen Dank!

 


Call for Chapters

Über die Mauer – Populäre Musik in und zwischen West- und Ostdeutschland / Over the Wall – Popular Music in and Between West and East Germany

Jahrbuch „Lied und Populäre Kultur / Song and Popular Culture“ des Zentrums für populäre Kultur und Musik, Jg. 72 (2027), hg. von Simon Bretschneider und Knut Holtsträter

 

Den ausführlichen CfC finden Sie hier:

 

Über die Mauer / Over the Wall

 

Wir bitten um die Einsendung eines Abstracts von nicht mehr als 2.000 Zeichen (inkl. Leerzeichen) sowie eines kurzen akademischen Lebenslaufs bis spätestens 1. Juli 2026. Bis Ende Juli erhalten Sie Rückmeldung über die Annahme ihres Beitragsvorschlags. Die ausformulierten Beiträge sollten 35.000 bis 50.000 Zeichen umfassen und spätestens zum 1. Februar 2027 eingegangen sein. Bitte senden Sie die Abstracts sowie Anfragen an Knut Holtsträter ([email protected]). Beiträge können in deutscher oder englischer Sprache verfasst werden.


Call for Papers

Das Plattenlabel Amiga - Geschichte und Erinnerung

Die interdisziplinäre Tagung “Das Plattenlabel Amiga - Geschichte und Erinnerung” findet am 1. und 2. Oktober 2027 im Lippmann+Rau-Musikarchiv Eisenach, statt. Einen ausführlichen Call for Papers finden Sie hier.

 

Vorschläge für Beiträge von maximal 300 Wörter in Deutsch oder Englisch können mit kurzen Angaben zur Person (max. 100 Wörter) bis zum 1. März 2027 bei Christofer Jost (Universität Freiburg, christofer.jost(at)zpkm.uni-freiburg.de) und Martin Pfleiderer (HfM Weimar, martin.pfleiderer(at)hfm-weimar.de) eingereicht werden.

 

Die Tagung wird veranstaltet vom Institut für Musikwissenschaft Weimar-Jena, dem Lippmann+Rau-Musikarchiv Eisenach und dem Zentrum für Populäre Kultur und Musik der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg.

 

Keynote-Speaker sind Tom Koltermann, Zentrum für Zeitgeschichtliche Forschung Potsdam, und Michael Rauhut, Universität Agder, Kritiansand/Norwegen.


Presse-Echo zur Erschließung der Kurt-A.-Müller-Sammlung zu Benny Goodman

Am 8.12.2025 wurde im Lippmann+Rau-Musikarchiv Eisenach eine Pressekonferenz zur weltweit größten Sammlung zu Benny Goodman durchgeführt, die seit 2014 hier lagert. Es handelt sich hierbei um die Sammlung des engen Benny Goodman-Freundes Kurt A. Müller. Seit 2023 wird diese Sammlung nun erschlossen und 209 Tonbänder mit unveröfftlichtem Inhalt wurden bereits digitalisiert.

Hier dazu der Beitrag von Deutschlandfunk Kultur Archiv bringt unveröffentlichte Aufnahmen von Benny Goodman heraus

IASA-Konferenz 2025 im Lippmann+Rau-Musikarchiv

Wir freuen uns, Gastgeber der Jahreskonferenz der IASA (International Association of Sound and Audiovisual Archives) zu sein. Vom 7. bis 8. November tagen deren Mitglieder und interessiertes Publikum in unseren Räumlichkeiten, wir freuen uns auf euch! Hier gehts zum Programm und der Anmeldung.

Archivseminar der HfM Weimar im Sommersemester 2025

Im Sommersemester 2025 fand am Institut für Musikwissenschaft Weimar-Jena der Hochschule für Musik Weimar das Forschungsseminar "Archivforschung zu populärer Musik und Jazz. Die Sammlungen des Lippmann+Rau-Musikarchivs in Eisenach" unter Leitung von Prof. Dr. Martin Pfleiderer statt. Darin wurde in grundlegende Ansätze und Besonderheiten der Archivarbeit und der archivbasierten Forschung zur Geschichte von populären Musikgenres und Jazz eingeführt. Im Zentrum standen Forschungsprojekte der Studierenden im Rahmen von drei ganztägigen Exkursionen ins Lippmann+Rau-Musikarchiv in Eisenach. 

 

Zwei Ergebnisse dieser Archivprojekte sind der Forschungsbericht "Blues and Trouble von Theo Lehmann. Einblicke in die Arbeitsweise und Rezeption des ersten Bluesbuchs der DDR" von Lea Meret Beck und der Podcast "Hinter den Kulissen" zur Arbeit der Lippmann+Rau-Konzertagentur in den 1980er Jahren von Laura Batalla-Peterova, Vanessa Göbel und Senta Kober. Vielen Dank für die tolle Zusammenarbeit!

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Blues and Trouble von Theo Lehmann_Autorin Lea Meret Beck
20251027_Blues and Trouble_Lea Beck.pdf
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Download
Hinter den Kulissen: Podcast von Laura Batalla-Peterova, Vanessa Göbel und Senta Kober
20251027_Lippmann-Rau-Konzertagentur_Hin
MP3 Audio Datei 19.9 MB

 + Original-Playlists der Tourneen von Queen, David Bowie und Prince


Das Lippmann+Rau-Musikarchiv

Bitte kontaktieren Sie uns unter:

mail: [email protected]

tel.: 0174 51 00 915

instagram: https://www.instagram.com/lippmannundraumusikarchiv/

 

Sie wollen uns Ihre Schätze übergeben und für zukünftige Generationen professionell aufbewahrt wissen? Hier finden Sie Informationen zu unseren Übernahme-Konditionen.

 

Das Lippmann+Rau-Musikarchiv (LRA) bewahrt das Erbe der Populären Musik in Deutschland. Es erschließt die Nachlässe international erfolgreicher Konzertagenturen wie Lippmann+Rau, bedeutender Sammler wie Rainer E. Lotz, Theo Zwicky oder Günter Boas sowie einflussreicher Musikjournalistinnen und Autoren wie Ingeborg Schober, Karlheinz Drechsel und Siegfried Schmidt-Joos für interessierte Bürger.

 

Außerdem spielt die populäre Musikgeschichte der DDR eine bedeutende Rolle im Bestand des LRA: Neben den Nachlässen des Eisenacher und weiterer Jazzklubs im Osten Deutschlands finden Sie hier auch das Notenarchiv des staatlichen Rundfunkkomitees und die Tonbandkartei des Labels Amiga (VEB Deutsche Schallplatten).

 

Musiker-Vor- und Nachlässe bilden einen weiteren Sammlungs-Schwerpunkt im LRA: Darunter sind prägende Musikerinnen und Musiker wie Gebhard Ullmann, Ruth Hohmann, Hazy Osterwald oder Theo Schumann.

 

Die wichtige erinnerungspolitische Arbeit des Lippmann+Rau-Musikarchivs wurde bisher ermöglicht durch das Land Thüringen und die Spenden von Sammlerinnen und Fans. Von April 2022 bis Januar 2025 förderte die Thüringer Staatskanzlei ein erstes Digitalisierungs- und Erschließungsprojekt im Lippmann+Rau-Musikarchiv. Details und Ergebnisse finden Sie unter Förderung und Spenden.

 

Für den Zeitraum Februar 2025 bis Februar 2026 ermöglichte eine großzügige Spende von Cecilia Witteveen und Siegfried Schäfer die Erschließung weiterer Vor- und Nachlässe (unter anderem Rainer E. Lotz, Benny Goodman/Kurt Müller, Hazy Osterwald, Tonbandkartei des Labels Amiga). Ebenso konnte das LRA mit einer weiteren großzügigen Spende von Peter Goebbels einen ersten Teil der bisher unveröffentlichten Radioproduktionen aus der Benny-Goodman-Sammlung (Tonbänder) digitalisieren und dauerhaft nutzbar machen.


Das LRA wird fachlich unterstützt vom ehemaligen Leiter des Eisenacher Jazzklubs, Reinhard Lorenz, Ronny Schwalbe (Thüringer Landesmusikarchiv Weimar) und Prof. Dr. Martin Pfleiderer (Hochschule für Musik, Weimar). Die Digitalisierung und Langzeitarchivierung wird von der Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek Jena (ThULB, Dr. Andreas Christoph, Tom Meissner) kompetent begleitet.

Das Lippmann+Rau-Musikarchiv Eisenach wurde gefördert durch den

ist Mitglied im

 

 

 

 

Internationale Vereinigung der Schall- und audiovisuellen Archive

(International Association of Sound and Audiovisual Archives – IASA)

und